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OSHO Times The Other: Myself Dein Leben ist deine eigene Schöpfung... verstehst du?

Dein Leben ist deine eigene Schöpfung... verstehst du?

Dein Leben ist deine eigene Schöpfung... verstehst du?

Zu meditieren gibt mir manchmal das Bedürfnis, mich von den Menschen zurückzuziehen und allein zu sein, damit ich wirklich tief in mich selbst eintauchen und unabhängig sein kann. Aber meine Freundin ärgert sich. Was soll ich tun?

Du legst es falsch aus. Du missverstehst Interdependenz als Abhängigkeit. Das ist eine falsche Vorstellung, und wegen dieser falschen Vorstellung entsteht ein falsches Bedürfnis: Wie kann ich unabhängig werden? Aus einem Fehler entsteht ein weiterer Fehler. Du kannst es nicht sein; und wenn dich jemand die Unabhängigkeit lehrt – es gibt Leute, die das lehren – lehren sie dich den blanken Unsinn. Du bist ein Teil, du bist eins mit dem Ganzen, du bist eine Welle im Ozean.

Das erste, was also verstanden werden muss, ist: Ich lehre keine Isolation, weil ich nicht das Ego lehre. Ich lehre keine Isolation, denn ich will, dass du dein Ego hinter dir lässt und nicht die Welt. Die Welt ist nicht das Problem. Die Welt ist ungeheuer schön, sie ist reine Freude, nichts ist verkehrt an ihr. Etwas in dir ist verkehrt, nicht in der Welt. Gib diese Verkehrtheit in dir auf; gib nicht die Welt auf. Ich lehre dich, die Welt zu feiern, nicht sie aufzugeben. Ich bejahe das Leben, und bejahe es bedingungslos.

Wenn du also irgend etwas hinter dir lassen willst, dann lass dich selbst hinter dir. Und der einzige Weg, die einzige Weise, dich selbst hinter dir zu lassen, besteht darin zu feiern. Denn immer, wenn du glücklich bist, bist du nicht. Wenn du traurig bist, bist du da. Wenn du deprimiert bist, bist du da. Wenn du dich freust, bist du nicht da.

Osho, Come Follow to You, Vol.3, Talk #9