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OSHO Times Körper Dharma Die vier Stützen der Gesundheit

Gesundheit ist nicht nur ein körperliches Phänomen. Das ist nur eine der Dimensionen, und eine der oberflächlichsten, denn der Körper wird sterben,– gesund oder nicht, er ist vergänglich.

Wahre Gesundheit ist etwas, was in deinem Inneren geschehen muss, in deiner Subjektivität, in deinem Bewusstsein, denn das Bewusstsein kennt weder Geburt noch Tod, es ist ewig.

Gesund im Bewusstsein zu sein bedeutet erstens, wach zu sein, zweitens, in Harmonie zu sein, drittens, ekstatisch zu sein, und viertens, mitfühlend zu sein.

Wenn diese vier Bedingungen erfüllt sind, ist man innerlich gesund.

Meditation vermag alle vier Bedingungen zu erfüllen. Sie kann dich bewusster machen, denn sämtliche Meditationstechniken sind Methoden, dich bewusster zu machen, Mittel, dich aus deinem metaphysischen Schlaf aufzuwecken. Singen, Tanzen und Feiern kann dich harmonischer machen.

In dem Augenblick, in dem der Tänzer verschwindet und nur noch der Tanz übrigbleibt, in diesem kostbaren Zustand fühlst du Harmonie. Wenn der Sänger sich völlig vergisst und nur noch das Lied übrigbleibt, wenn es kein Zentrum mehr gibt, das als »Ich« fungiert, weil das »Ich« absolut abwesend ist und du im Fluss bist ... dieses strömende Bewusstsein ist harmonisch.

Wach und harmonisch zu sein, schafft die Voraussetzungen für Ekstase. Ekstase ist die höchste Freude; sie lässt sich nicht aussprechen. Worte reichen nicht aus, etwas darüber zu sagen.

Wenn man zur Ekstase gelangt ist, wenn man den höchsten Gipfel der Freude kennt, stellt sich Mitgefühl als Ergebnis von selbst ein. Wenn diese höchste Freude dein ist, möchtest du sie teilen. Du kannst gar nicht anders, als sie mit anderen zu teilen. Das Teilen wird unvermeidlich. Es ist eine logische Konsequenz dieser Freude. Sie fängt an überzufließen, ohne dein Zutun. Es geschieht ganz von allein.

Dies sind die vier Grundpfeiler innerer Gesundheit. Verwirkliche sie in dir. Sie sind unser Geburtsrecht; wir müssen es nur beanspruchen.

Osho, Don’t Let Yourself Be Upset By the Sutra, Rather Upset the Sutra Itself