Quantcast

Zitate von Osho über das Feiern

Zitate von Osho über das Feiern

Wenn du feierst, nimmt die ganze Existenz daran teil
„Ich feiere mich selbst, und ich hoffe, dass es bald soweit ist, dass auch ihr euch selbst feiert. Und wenn tausend und abertausend Menschen rund um den Globus feiern, singen, tanzen, ekstatisch und vom Göttlichen betrunken sind, dann kann es keinen globalen Selbstmord geben. Wie kann es zu einem Krieg kommen, wenn so viele Menschen feiern, lachen, wenn sie geistig und körperlich gesund sind, natürlich und spontan?
 
Der dritte Weltkrieg wird nicht stattfinden! Ich sage es voraus! Er wird wegen euch nicht stattfinden, wegen meiner Leute rund um den Globus! Sie sind die einzige Hoffnung. Nur Millionen von Buddhas können eine Atmosphäre für Frieden herstellen, für Liebe, für Mitgefühl, für Festlichkeit.
 
Wenn du weinst und schreist, bist du allein. Wenn du feierst, nimmt die ganze Existenz daran teil. Beim Feiern treffen wir auf das Höchste, auf die Ewigkeit, nur wenn wir feiern, treten wir aus dem Kreislauf von Geburt und Tod heraus.“
Osho, I Celebrate Myself: God Is No Where, Life Is Now Here, Talk #4
 
Dein Feiern, dein Tanzen wird genügen, den Krieg zu verhindern.
„Deine Ekstase ist eine Bewegung nach oben und deine Meditation ist eine Bewegung in die Tiefe. Und wenn beides vorhanden ist, wird dein Leben zum Freudenfest.
 
Das ist meine Arbeit, dein Leben von einer traurigen Angelegenheit in ein Fest zu verwandeln.
 
Jeder Mensch ist jetzt selbst dafür verantwortlich, ein Buddhafeld um sich herum zu erschaffen, ein Energiefeld, das ständig größer und größer wird. Lass soviel Lachen, Freude und Festlichkeit aus dir schwingen wie nur möglich. Tanze, singe, lass die gesamte Menschheit nach und nach das Feuer des Zen und den Wind des Zen erfassen.
 
Dein bloßes Lachen wird genügen, den Krieg zu verhindern. Dein Feiern, dein Tanzen wird genügen, den Krieg zu verhindern. Deine Ekstase und deine Meditation werden eine enorme Macht bilden, die viel stärker ist, denn sie ist lebensbejahend."
 
Osho, Communism and Zen Fire, Zen Wind, Talk #5
 
Jeder Mensch weiß, was Feiern ist.
„Was bedeutet Feiern? Der Verstand fragt eher: ‚Was bedeutet Feiern', als zu tanzen, zu lieben, die Stille zu genießen.
 
Jeder Mensch weiß, was Feiern ist. Ich habe noch nie jemanden getroffen, der nicht weiß, was Feiern ist. Es ist einfach ein Genießen deines Seins, ein Genießen dieses Augenblicks, dieses großartigen Universums. Du hast nicht darum gebeten, dir ist einfach ein Universum geschenkt worden, das unendlich ist und ewig. Du hast nicht darum gebeten, und doch ist dir ein Bewusstsein geschenkt worden, das zu einem ewigen Fest werden kann.
 
Wenn du das zulässt, kann es dich zum gesündesten, anmutigsten, liebevollsten … zu einem Mensch so rund wie die Jahreszeiten und so bunt wie ein Regenbogen.
 
E gibt so viele Möglichkeiten zu feiern!“
 
Osho, YAA-HOO! The Mystic Rose, Talk #26
 
Die gesamte Existenz ist ein Fest
„Ich glaube nicht, dass die Existenz möchte, dass ihr ernst seid. Ich habe noch keinen ernsten Baum gesehen. Ich habe noch keinen ernsten Vogel gesehen. Ich habe noch keinen ernsten Sonnenaufgang gesehen. Ich habe noch keine ernste Sternennacht gesehen. Es scheint, als ob die alle auf ihre eigene Art lachen, auf ihre eigene Art tanzen. Wir mögen es zwar nicht verstehen, doch wir fühlen ganz subtil, dass die gesamte Existenz ein Fest ist.
 
Ich bringe euch bei zu feiern. Und Lachen ist sicherlich der Größtteil dieses Feierns.“
 
Osho, Sat-Chit-Anand: Truth-Consciousness-Bliss, Talk #21
 
Dein Feiern ist die einzig wahre Religion
„Lass dies immer dein Kriterium sein: Alles, was dich festlich stimmt, was Feierlichkeit in dir erzeugt, was dich so intensiv singen und tanzen lässt, dass du in deinem Tanzen, in deinem Singen, in deinem Feiern verschwindest, ist die einzig wahre Religion, die ich kenne.
 
Kein Gott ist nötig, kein Himmel und keine Hölle sind nötig. Alles was man braucht, ist eine schlichte Einsicht: Der Verstand ist die Quelle aller Negativität.“
 
Osho, The Rebellious Spirit, Talk #24
 
Echtes Feiern richtet sich nicht nach dem Kalender
„Hast du jemals darüber nachgedacht, warum es auf der ganzen Welt, in jeder Zivilisation, in jeder Gesellschaft, einige Tage im Jahr gibt, an denen gefeiert wird? Diese wenigen Feiertage sind nur eine Kompensation – denn die Gesellschaft hat alles Feiern aus deinem Leben verbannt, und wenn sie dir keine Entschädigung dafür gibt, kann dein Leben eine Gefahr für die Zivilisation werden. Jede Zivilisation muss dir einen Ausgleich geben, damit du nicht völlig in Trübsal, in Traurigkeit versinkst. Doch diese Kompensation ist verlogen.
 
Knallfrösche und Leuchtraketen können dich nicht glücklich machen. Sie taugen nur für Kinder, für dich sind sie nur eine Belästigung. Aber in deiner inneren Welt kannst du ständig Licht, Gesang und Freude finden. Denk immer daran, wenn die Gesellschaft spürt, dass Unterdrückung ohne Kompensation eine gefährliche Situation hervorrufen könnte, sorgt sie für Ausgleich. Sie findet einen Weg, der dir erlaubt, das Unterdrückte auszuleben. Aber dies ist kein echtes Feiern, es kann nicht echt sein.
image
Echtes Feiern sollte aus deinem Leben kommen, in deinem Leben sein. 
Und echtes Feiern kann sich nicht nach dem Kalender richten: ‚Am ersten November wirst du feiern!' Seltsam, das ganze Jahr über bist du unglücklich und am ersten November kommst du plötzlich tanzend aus deinem Elend heraus. Entweder ist das Elend falsch oder der erste November, beides gleichzeitig kann nicht echt sein. Und wenn dann der erste November vorbei ist, steckst du wieder in deinem schwarzen Loch, jeder in seinem Jammer, jeder in seiner Angst.
 
Das Leben sollte ein kontinuierliches Fest sein, ein Fest des Lichts, das ganze Jahr lang. Nur dann kannst du wachsen, nur dann kannst du aufblühen.
 
Verwandle kleine Dinge in ein Fest. In Japan zum Beispiel haben sie die Teezeremonie. In jedem Zen-Kloster und in jedem Haus – wenn der Besitzer es sich leisten kann – gibt es einen kleinen Tempel zum Teetrinken. Damit ist Teetrinken keine gewöhnliche, profane Sache mehr; sie haben es in ein Fest verwandelt.“
 
Osho, Beyond Enlightenment, Talk #28
 
Das Göttliche zeigt sich nur, wenn du im Feiern aufgehst
„Wenn du das Leben feiern kannst, dann ist das Religion. Bei genau diesem Feiern kommst du dem Göttlichen nahe. Wenn man feiern kann, ist das Göttliche nicht weit, derjenige, der das Leben nicht feiern kann, erfährt es nicht. Das Göttliche zeigt sich nur, wenn du im Feiern aufgehstt, wenn du so voller Freude bist, dass alles Elend verschwidett, dass alle Dunkelheit verschwinddet.
 
Wenn du so voll bist, dass es keine leere Stelle mehr in dir gibt, dass du die Bedeutsamkeit des gewöhnlichen, alltäglichen Lebens spürst, wenn du von Moment zu Moment total bist, intensiv, leidenschaftlich, dann ist das Göttliche erreichbar.“
 
Osho, Tao: The Golden Gate, Vol. 2, Talk #9
 
Feiern ist ein natürlicher Zustand
„Wenn irgendein Verlangen in dir gestillt wurde, dann kann man das nicht Feiern nennen  – denn kein Verlangen wird jemals gestillt. Verlangen ist nur eine Methode, den gegenwärtigen Augenblick zu vermeiden. Verlangen erzeugt die Zukunft und führt dich weit weg. Verlangen ist eine Droge, sie hält dich in einem Rauschzustand und erlaubt dir nicht, die Realität zu sehen – das, was hier und jetzt ist.
 
Wenn das Werden verschwindet, verschwindet auch der Qualm des Werdens – die Flamme des Seins leuchtet auf, und genau diese Flamme ist Feiern.
 
Feiern hat keine Ursachen. Feiern ist einfach nur da, weil wir sind. Wir sind aus dem Stoff namens Feiern gemacht. Es ist unser natürlicher Zustand, zu feiern – so natürlich, wie für die Bäume zu blühen, für die Vögel zu singen und für Flüsse, in den Ozean zu fließen. Feiern ist ein natürlicher Zustand. Es hat nichts mit deinen Sehnsüchten und deren Erfüllung zu tun, mit deinen Hoffnungen und deren Erfüllung. Es findet schon statt. Aber um das Feiern, das gerade im tiefsten Kern deines Seins stattfindet, sehen zu können, musst du aufhören zu werden, du wirst verstehen müssen, das ‚Werden' vergebliche Mühe ist.“
 
Osho, The Secret of Secrets, Talk #8
 
Immer wenn du total in etwas aufgehst, kommt Festlichkeit auf
„Wenn die Zukunft verschwindet, hältst du nur noch das Jetzt in Händen. Dann kannst du tief in das Jetzt eintauchen – bei allem, was du tust. Egal ob du isst, tanzt, eine Frau liebst, ob du singst oder ein Loch im Boden gräbst – egal, was du tust. Das Jetzt ist die einzige Zeit, die du hast, warum also nicht total sein? Warum es nicht feiern? Feiern und total sein bedeuten dasselbe. Du feierst nur, wenn du total bist, und wenn du total bei etwas bist, dann feierst du es.
Hast du es noch nicht selbst beobachtet? Immer wenn du total in etwas aufgehst, kommt Festlichkeit auf.“
 
Osho, Sufis: The People of the Path, Vol.1, Talk #11
 
Wir sollten in diesem Moment fröhlich und glücklich sein
„Wir brauchen uns um die Zukunft keine Sorgen zu machen, wir brauchen sie nicht vorherzusagen, wir brauchen die Zukunft mit keinem einzigen Wort zu erwähnen. Wir sollten in diesem Moment fröhlich und glücklich sein, denn der nächste Moment wird aus diesem Moment hervorgehen. Er wird von diesem Moment durchdrungen sein und dir mehr Fröhlichkeit bringen. Die Zukunft entsteht aus der Gegenwart.
 
Es gibt zwei Sorten Menschen: die, die immer über die Zukunft nachdenken und sich nicht um die Gegenwart scheren. Diese Zukunft wird nicht kommen, diese Zukunft ist nur die Einbildung eines Dummkopfes. Ich denke nicht an die Zukunft, ich bin ein völlig anderer Mensch. Ich denke überhaupt nicht an die Zukunft, sie ist unwichtig.
 
Mein ganzes Bemühen ist, diesen Moment zu verschönern, Menschen feierlicher zu machen, Menschen fröhlicher zu machen, ihnen Momente von Glückseligkeit zu vermitteln, mehr Lachen in ihr Leben zu bringen. Dann kümmert sich die Zukunft um sich selbst. Du brauchst nicht an das Morgen zu denken, es kommt von selbst. Es wird aus diesem Moment geboren. Mach diesen Moment zu einem großen Fest.“
 
Osho, Sufis: The People of the Path, Vol. 1, Talk #10
 
Die Existenz ist keine Reise, sie ist ein Fest
„Was auch immer du sein kannst, du bist es bereits. Es gibt kein Ziel. Und wir gehen nirgendwo hin, wir feiern hier nur. Die Existenz ist keine Reise, sie ist ein Fest. Denk sie dir als ein Fest, als Vergnügen, als Freude! Mach daraus kein Leiden, mach daraus keine Pflicht, keine Arbeit. Lass sie ein Spiel sein.
 
Das meine ich mit religiös werden: keine Schuld, kein Ego, nichts von alledem. Nur im Hier und Jetzt sein. Mit den Bäumen und den Vögeln sein, und den Flüssen und den Bergen und den Sternen.“
 
Osho, The Tantra Experience, Talk #4
 
Der ernste Mensch ist behindert
„Der ernste Mensch ist behindert, er baut Barrieren auf. Er kann nicht tanzen, er kann nicht singen, er kann nicht feiern. Der Bereich Feiern verschwindet aus seinem Leben, er wird wie eine Wüste. Und wenn du eine Wüste bist, dann kannst du glauben und vortäuschen, dass du religiös bist, aber du bist es nicht.“
Osho, A Sudden Clash of Thunder, Talk #9
Um auf Englisch weiterzulesen hier klicken.
 
Feiern ist nicht an Bedingungen geknüpft
„Für mich ist das Leben in seiner Gesamtheit gut. Und du kannst erst dann feiern, wenn du das Leben in seiner Gesamtheit verstehst, sonst nicht. Feiern heißt: Was immer auch passiert, ist unerheblich – ich feiere. Feiern ist nicht von bestimmten Bedingungen abhängig wie: „Wenn ich glücklich bin, werde ich feiern“, oder: „Wenn ich unglücklich bin, werde ich nicht feiern.“ Nein, feiern ist nicht an Bedingungen geknüpft, ich feiere das Leben. Es bringt Traurigkeit – gut, ich feiere es. Es bringt Fröhlichkeit – gut, ich feiere es. Feiern ist meine innere Einstellung, unabhängig davon, was das Leben bringt.
 
Dabei taucht aber ein Problem auf, denn wann immer ich Worte gebrauche, haben diese Worte in deinem Kopf Nebenbedeutungen. Wenn ich sage ‚Feiere‘, glaubst du, dass du glücklich sein musst. Wie kann man feiern, wenn man traurig ist? Ich sage nicht, dass man glücklich sein muss, um zu feiern. Feiern ist Dankbarkeit gegenüber allem, was das Leben dir schenkt. Feiern ist ein Dankeschön, es ist Dankbarkeit gegenüber allem, was die Existenz dir gibt.“
 
Osho, The Alchemy of Yoga, Talk #10
 
Ein wahrhaftig festlicher Mensch hat keine Zukunft
„Menschen, die ihr Leben in der Gegenwart nicht genießen, sind voller Gier nach der Zukunft. Lebensgier bezieht sich immer auf die Zukunft. Lebensgier ist Aufschub. Sie sagen: ‚Heute können wir nichts genießen, daher werden wir morgen etwas genießen.‘ Sie sagen: ‚Momentan können wir nicht feiern, also lasst uns später feiern.‘
 
Die Zukunft entspringt deiner Misere, nicht deinem Feiern. Ein wahrhaftig festlicher Mensch hat keine Zukunft, er lebt diesen Augenblick, er lebt ihn ganz und gar. Aus diesem Leben in Totalität entsteht der nächste Moment, aber das geschieht nicht aus irgendeiner Begierde. Wenn der nächste Augenblick aus Feiern entsteht, hält er noch mehr Segen für dich bereit. Wenn die Zukunft aus Feiern entsteht, wird sie reicher und reicher. Und es kommt ein Moment, der so total ist, so vollständig, dass die Zeit komplett verschwindet.
 
Zeit ist ein Bedürfnis des tristen Verstandes. Zeit ist eine Kreation der Trübsal. Wenn du glücklich bist, gibt es keine Zeit – die Zeit verschwindet.“
 
Osho, The Alchemy of Yoga, Talk #6
 
Feiern ist, wie eine Blume zu gießen
„In der Welt des Bewusstseins hilft nichts mehr als zu feiern. Feiern ist, wie eine Blume zu gießen. Sorgen sind genau das Gegenteil, es ist, als würdest du die Wurzeln abschneiden. Sei glücklich! Tanze mit deiner Stille. Dieser Moment ist hier – das ist genug. Warum nach mehr fragen? Das Morgen kümmert sich um sich selbst.
 
Dieser Moment ist schon so viel, warum ihn nicht leben, feiern, genießen? Mach ihn zum Gesang, zum Tanz, zum Gedicht, mach ihn schöpferisch. Lass deine Stille schöpferisch sein, kreiere etwas. Es sind tausend Dinge möglich, denn nichts ist schöpferischer als Stille. Du brauchst kein weltberühmter Maler zu werden, kein Picasso. Du brauchst kein Henry Moore zu werden, kein großer Dichter. Der Ehrgeiz, berühmt zu werden kommt aus dem Kopf, er kommt nicht aus der Stille."
 
Osho, Yoga: The Mystery Beyond Mind, Talk #4
 
Ein Gott ist jemand, der feiert
„Wer ist ein Gott? Ein Gott ist jemand, der das Geheimnis kennengelernt hat, mit dem ganzen Universum glücklich zu sein, mit jeder Blume, mit jedem Fluss, mit jedem Stein und jedem Stern; jemand, der mit dieser gesamten ewigen Festlichkeit eins geworden ist : jemand, der feiert, egal, wessen Fest es ist. Wo immer gefeiert wird, er ist dabei.
 
Wenn du glücklich sein willst, dann ist das eine der Grundlagen dafür: Die Kunst, dich in das Glück einzureihen.“
 
Osho, Yoga: The Science of the Soul, Talk #9
Um auf Englisch weiterzulesn click here.
 
Nur Stille kann lachen
„Dies sind die beiden Anteile: Die innere Stille – eine Stille so tief, dass es in deinem Sein keine Bewegung mehr gibt. Du bist, aber es sind keine Wellen da. Du bist einfach ein See ohne Wellen, keine einzige Welle. Dein ganzes Sein ruhig, still. Innen im Zentrum Stille, und an der Peripherie Feiern und Lachen. Und nur Stille kann lachen, denn nur Stille kann den kosmischen Witz verstehen.
 
So wird dein Leben zu einem lebendigen Fest, deine Beziehungen werden festlich. Alles was du tust, jeder Moment ist ein Fest. Du isst, und essen wird zu einem Fest, du nimmst ein Bad, und baden wird zu einem Fest, du sprichst, und sprechen wird zu einem Fest, Beziehungen werdenein Fest. Dein äußeres Leben wird festlich, es gibt keine Traurigkeit mehr. Wie können Traurigkeit und Stille zusammen existieren?
 
Aber für gewöhnlich denkst du anders, du denkst, dass du traurig wirst, wenn du still wirst. Für gewöhnlich fragst du dich, wie du Traurigkeit vermeiden kannst, wenn du still wirst. Ich sage dir, die Stille, die traurig ist, ist nicht echt. Etwas ist schief gelaufen. Du hast den Weg verfehlt, du bist falsch gelaufen. Nur Festlichkeit beweist, dass dir die richtige Stille widerfahren ist.“
 
Osho, A Bird on the Wing, Talk #10
 
Das ganze Universum feiert
„Wenn du teilnimmst, bist du glücklich, denn das ganze Universum feiert. Es feiert in jedem Moment. Es feiert ein großes Fest, ein immerwährendes Fest. Nur wir nehmen nicht daran teil. Wir haben uns davon abgetrennt und leiden. Der Mensch leidet, weil er einen Kopf hat. Die Blumen nehmen an dem Fest teil, der Mond nimmt teil, die Sterne nehmen teil, die Erde nimmt teil, die Meere nehmen teil, die Luft, die Wolken – alles nimmt an diesem immerwährenden, ewigen Fest teil.
 
Nur der Mensch ist zum Außenseiter geworden, und das aus eigenem Antrieb. Er hat sich selbst von der Existenz abgetrennt.“
 
Osho, The New Alchemy: To Turn You On, Talk #20
 
Arbeit bereitet das Fest vor
„Wenn wir das Leben in ein Fest verwandeln, heißt das nicht, dass wir nicht arbeiten. Es ist nicht so, dass der Wind nicht arbeitet, er bewegt sich ständig, er bläst. Es ist nicht so, dass die Sterne faulenzen, sie sind ständig in Bewegung. Es ist nicht so, dass die Blumen nichts tun wenn sie blühen, sie tun viel. Aber 'Tun' ist für sie nicht so wichtig, 'Sein' ist für sie wichtig. 
 
'Sein' ist für sie vorrangig und 'Tun' kommt danach. In ihrem Leben kommt feiern zuerst und Arbeit sitzt auf den hinteren Rängen. Arbeit bereitet das Fest vor 
 
Wenn du primitive Stämme beobachtest, dann lernst du das Verhältnis von Arbeit und Feiern kennen. Sie arbeiten den ganzen Tag und singen und tanzen am Abend in Selbstvergessenheit.“
 
Osho, Krishna: The Man and His Philosophy, Talk #7
 
Unterhaltung ist etwas anderes als Feiern
„Die ‚Workaholiker‘ haben immensen Schaden angerichtet. Und der größte Schaden ist, dass sie dem Leben seine festlichen und feierlichen Momente genommen haben. Sie sind der Grund dafür, dass das Leben so wenig Feierlichkeit hat, und es wird jeden Tag dumpfer und trostloser und unglücklicher.
 
In der heutigen Welt ist Unterhaltung an den Platz von Feierlichkeit getreten. Aber Unterhaltung unterscheidet sich von Feiern sehr, Unterhaltung und Feiern sind nicht dasselbe. Beim Feiern nimmst du teil, bei der Unterhaltung bist du nur Zuschauer, Bei der Unterhaltung schaust du zu, wie andere für dich spielen. Während Feiern aktiv ist, ist Unterhaltung passiv. Beim Feiern tanzt du, in der Unterhaltung schaust du zu, wie jemand tanzt, und du zahlst ihn dafür.
 
Aber zwischen Tanzen und dem Tanz von Profis, die dafür bezahlt werden, zuzuschauen, liegen Welten. Du arbeitest während des Tages hart, und wenn du am Abend müde bist, gehst du in ein Konzert und hörst andere singen. Das ist alles, was du machst, aber das ist entschuldigt nicht, dass du nicht selbst feiern könntest.“
 
Osho, Krishna: The Man and His Philosophy, Talk #7