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Englische Originalausgabe: Learning to Silence the Mind

Osho Buch: Meditation als Chance

 

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Meditation als Chance

Die Kunst, sich von der Last unnötiger Gedanken zu lösen
Durch seine eigenen Einsichten und nicht zuletzt seinen Humor, bindet er sie in eine neue, größere Erkenntnis ein. Osho, selbst ein Meister des Erzählens – alle seine Bücher sind Transkriptionen des gesprochenen Worts – kommentiert hier Gleichnisse und Parabeln aus den spirituellen Traditionen. Ob Buddhismus oder Taoismus, jüdische oder christliche Tradition: Osho gelingt es stets, die Quintessenz der jeweiligen Geschichte zu erhellen. Durch seine eigenen Einsichten und nicht zuletzt seinen Humor, bindet er sie in eine neue, größere Erkenntnis ein. So rettet er die jahrhundertealten Geschichten ins 21. Jahrhundert hinüber, ohne dass sie irgendetwas von ihrem Kern verlieren.

Die zentralen Themen beschäftigen sich mit dem Unterschied zwischen Glauben und Vertrauen, Bigotterie und echter Religiosität egal welcher Tradition sie entstammen. Es geht auch um spirituelle Eifersucht und Besitzanspruch oder um die Vergeblichkeit, dem Glück hinterher zu jagen. Und am Ende darf selbst ein ganz und gar unmöglicher Traum wahr werden.
Kurz, ein Lese- und Vorlesevergnügen für Jung und Alt.
 
 
Bücher - Produktinformationen Inhaltsverzeichnis
 
Innenwelt Verlag
224
978-3-936360-56-1
    #1: Was ist Meditation
    #2: Meditation ist deine Natur
    #3: Die Zeit des Getrenntseins ist vorbei
    #4: Die Spaltung zwischen Körper und Seele heilen
    #5: Wer meditiert, muss einen Sprung wagen
    #6: Meditation ist der Weg zur Seligkeit
    #7: Jeder ist ein geborener Mystiker
    #8: Der Verstand ist ein Plappermaul
    #9: Über Zeit, Zeitgefühl und Zeitgeist
    #10: Der Verstand denkt – Meditation erkennt
    #11: Die Psychologie der Buddhas
    #12: Sich seiner selbst bewusst sein statt Ich-Bewusstheit
    #13: Aktive Osho Meditationen
    #14: Antworten auf Fragen von Meditierern
 
 
 
Auszug aus: Meditation als Chance, Kapitel 1
„Über Meditation etwas zu sagen ist ein Widerspruch in sich. Man kann sie zwar machen, man kann in Meditation sein, aber es liegt in ihrer Natur, dass man nicht sagen kann, was sie ist. Trotzdem kann man sich bemühen, sie irgendwie zu vermitteln. Mag dabei auch nur ein bruchstückhaftes, partielles Verständnis herauskommen, so ist das mehr, als man erwarten kann. Und schon dieses bruchstückhafte Verständnis kann ein Saatkorn werden. Vieles hängt davon ab, wie man zuhört. Wer nur hört, dem kann man es nicht einmal ansatzweise vermitteln, aber wer zuhört …

Man muss den Unterschied zwischen beidem verstehen. Hören ist mechanisch. Wer Ohren hat, der kann natürlich hören. Wer taub wird, der kann mit einem mechanischen Hilfsgerät hören; aber das Gehör ist lediglich ein bestimmter Mechanismus zum Empfang von Tönen. Hören ist ganz einfach: Tiere hören, jeder, der Ohren hat, kann hören – das Zuhören aber steht auf einer weit höheren Stufe. Zuhören heißt: Wenn du hörst, dann hörst du nur und tust sonst nichts; du denkst an nichts anderes, es ziehen keine Wolken an deinem inneren Himmel auf – so dass nur das, was gesagt wird, bei dir ankommt, so, wie es gesagt wird. Ohne Einmischung deines Verstandes; ohne Interpretation durch deine Vorurteile; von nichts umnebelt, was sich gerade in dir abspielen mag – denn all das würde es nur verzerren.

Normalerweise ist es nicht schwer, das bloße Hören genügt; denn das, was du hörst, betrifft gewöhnliche Dinge. Wenn ich etwas über das Haus oder die Tür oder den Baum oder den Vogel sage, gibt es keine Probleme. Solche gewöhnlichen Dinge erfordern kein Zuhören. Aber wenn von so etwas wie Meditation die Rede ist – was nicht einmal ein Ding ist, sondern ein subjektiver Zustand –, dann ist Zuhören angesagt. Dieser Zustand lässt sich nur andeuten. Man muss ausgesprochen wach und bewusst sein – nur dann ist es möglich, dass ein gewisser Sinn ankommt.“
Osho
 

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